Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule Konrad-Kocher-Schule Nutzt die Chance zur Übung und Vorbeitung auf die Abschlussprüfung! . Der Landesschülerbeirat in Baden-Württemberg kritisiert in seinem Grundsatzprogramm, des Öfteren fehle es innerhalb von Schulen „an einheitlichen Bewertungskriterien“. Dies führe „zu erheblichen Unterschieden bei den Anforderungen und der Bewertung“ einer GFS. Der Landesschülerbeirat fordert deshalb eine gesetzliche Verpflichtung für die Schulen, für jeden Fächerverbund einheitliche Mindeststandards festzulegen. [10] Durch die GFS kann die Fähigkeit erlernt werden, Inhalte in einem vorgegebenen Rahmen präsentieren zu können, was im Studium und im Beruf von Nutzen sein kann. Ebenso hilft sie den Schülern, sich auf das wissenschaftliche Arbeiten im Studium vorzubereiten. Es gilt ausschlielich das magebliche Recht der Bundesrepublik Deutschland. Im Schulalltag und Schülerjargon hat sich vielfach der Sprachgebrauch "eine GFS halten" etabliert, so als ob der Schüler selbst eine Feststellung treffen und nicht eine Leistung erbringen würde. Auch in den von zahlreichen Schulen und selbst von Seminaren im Internet veröffentlichten Anforderungskatalogen und Durchführungsbestimmungen wird das Kürzel "GFS" als gleichbedeutend mit "gleichwertiger Leistung" verwendet.

[2] Es gibt Schulen, welche die in §9 der NVO genannten möglichen gleichwertigen Leistungen einschränken,[3] was rechtlich fragwürdig erscheint. Die Erbringung einer gleichwertigen Leistung ist grundsätzlich in jedem Unterrichtsfach möglich, auch in Sport. [4] An manchen Schulen werden auch die Begriffe „Gleichwertige Leistungsfeststellung“ (GLF), „Zusätzliche Lernleistung“ (ZL oder ZLL), „Gleichwertige Schülerleistung“ (GSL), „Hausarbeit mit Präsentation“ (HaP) oder „Allgemeine Lernleistung“ (AL) verwendet. Danach kann als gleichwertige Leistung erbracht werden: eine schriftliche Hausarbeit, eine Jahresarbeit, ein Projekt (darunter auch experimentelle Arbeiten im naturwissenschaftlichen Bereich), eine Freiarbeit, ein Referat, eine mündliche, gegebenenfalls auch außerhalb der stundenplanmäßigen Unterrichtszeit terminierte Prüfung oder eine andere Präsentation. Schüler haben zuhause unterschiedliche Voraussetzungen, eine GFS vorzubereiten. Zudem werden bei der Vorbereitung sowie der Vorstellung einer GFS bestimmte Verhaltensweisen gefördert, andere hingegen gehemmt. Diese provozieren somit Chanchenungleichheit. Nicht oder nicht rechtzeitig erbrachte Leistungsnachweise werden als Leistungsverweigerung und mit der Note ungenügend (6,0) im jeweiligen Fach bewertet. [9] Wurde bis zu einem von dem jeweiligen Klassenlehrer festgelegten Datum noch kein Fach, in dem die GFS stattfinden soll, ins Klassenbuch eingetragen, darf sich der Lehrer ein Fach aussuchen, in dem er die Note vergibt. Kritisch wird die offiziell verpflichtende Teilnahme zur Vorstellung einer GFS gesehen. Schüler, die sich für kein spezielles Thema interessieren, werden mit der GFS dazu gezwungen, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen.

Dies führt dazu, dass Schüler in der Regel nicht für ihr künftiges Leben oder aus Interesse am Stoff, sondern nur für die Note und den damit verbundenen Status lernen, was wiederum das Bulimielernen fördert. . GFS ist linguistisch gesehen ein Akronym, das ausbuchstabiert und mit Endbetonung gesprochen wird: [ɡe ɛf `ɛs]. Als Backronym hat "GFS" schon folgende Reinterpretationen erfahren: "Ganze Familie schuftet" bzw. "Ganze Familie schafft", "Ganz fiese Sache" und "Groß angelegte Folter von Schülern". [5] Die GFS ist eine direkte Vorbereitung auf die Kompetenzprüfung in der 10. Klasse. Links zur Website des Anbieters sind jederzeit willkommen und bedrfen keiner Zustimmung durch den Anbieter der Website.

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